Ereignisse des Jahres 2009
Januar - Februar - März - April - Mai - Juni - Juli - August - September - Oktober - November - Dezember
10. Januar 2009:
In den Gersthofer Stadtteilen gesungen
Pfarrei Batzenhofen St. Martin
Die Sternsinger waren am Dienstag (06.01.) in den westlichen Stadtteilen von Gersthofen unterwegs. In sieben Gruppen haben die Ministranten und die Jugendgruppe von St. Martin, Batzenhofen den Segen der Heiligen Drei Könige in die Ortsteile Batzenhofen, Edenbergen und Rettenbergen gebracht. Für die Mission in Kolumbien wurde der stolze Betrag von 3326 Euro gesammelt.
Bildergalerie Viele Fotos von den Sternsingern im Augsburger Land sind im Internet zu sehen unter www.augsburger-allgemeine-land.de/bilder
06. Februar 2009:
Ausgezeichnete Qualität
27. Qualitätsprüfung des Fleischerverbandes Bayern
Das Fleischerfachgeschäft Konrad Rößle aus Batzenhofen wurde im Rahmen der diesjährigen Qualitätsprüfung von Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil und Landesinnungsmeister Georg Kleeblatt ausgezeichnet.
Die ausgezeichneten Produkte der Metzgerei Konrad Rößle waren im Jahr 2009 Schweinskäse und Bierschinken.
18. Februar 2009:
Kindergarten St. Martin plant Kinderkrippe
Die Erweiterung des Betreuungsangebotes plant der Batzenhofer Kindergarten St. Martin. Vorgesehen ist die Eröffnung einer Kinderkrippe zum 1. September 2009 in den bestehenden Räumlichkeiten der Einrichtung. Es sollen Betreuungsplätze für Kinder im Alter bis zu drei Jahren geschaffen werden. Um dieses Vorhaben in Angriff nehmen zu können, wird eine Bedarfsumfrage, die freiwillig und anonym ist, benötigt. Alle Eltern, die Kinder in diesem Alter haben, Ehepaare, die Eltern werden und auch solche, die Nachwuchs planen, können an einer Informationsveranstaltung am Freitag, 20. Februar, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal St. Martin teilnehmen.
19. Februar 2009:
Videoreise führt "Von Ägypten in die Wüste"
Stationen wie das Tal der Könige oder die Pyramiden sind bei der Videopremiere "Von Ägypten in die Wüste" am Freitag, 27. Februar, ab 20 Uhr im Pfarrsaal St. Martin in Batzenhofen zu sehen. Der Eintritt ist frei - Spenden kommen einer neuen Orgel zugute.
04. März 2009:
Neue Gesichter bei den Fußballern des CSC Batzenhofen
Neue Kräfte wurden jetzt bei der Jahreshauptversammlung der Fußball-Abteilung des CSC Batzenhofen-Hirblingen gewählt. Komplett neu wurde die Jugendsparte mit Detlef und Hendrik Claassen besetzt. Das Vater-Sohn-Team übernimmt die Verantwortung für die CSC-Jugendmannschaften von Sven Hilmeyer.
Neueinsteiger und "alter Hase"
Zuständig für die Damen- und Mädchensparte sind zukünftig mit Robert Strehl ein "alter Hase" und mit Armin Zeilinger ein Neueinsteiger, der das Amt von Reinhold Strehl übernommen hat. Die Alten Herren werden in der Abteilungsleitung weiterhin von Rudi Reinl und Michael Appel vertreten, und auch bei den Herren gehen Manfred Mihl und Franz Hengelmann in eine weitere Amtszeit. Die Ämter des Kassierers, des Schriftführers sowie des Abteilungsleiters bleiben in den bewährten Händen von Lothar Leichtle, Thomas Brem und Jürgen Kamissek.
09. März 2009:
Die Gaststätte "Heimgarten" sorgt für hitzige Diskussionen
Bürgerversammlung Schantin verteidigt in Batzenhofen seine Linie, ist aber offen für Gespräche
Die Spannung war fast mit Händen zu greifen, als Gersthofens Bürgermeister Jürgen Schantin am Freitagabend auf der Bürgerversammlung in Batzenhofen zu seinem Bericht ansetzte. Als er knapp 50 Minuten später endete, dauerte es nicht lange, bis sich die angespannte Ruhe in teilweise emotionalen Redebeiträgen entlud, die immer wieder vom Applaus der vollbesetzten Halle unterbrochen wurden.
Größter Streitpunkt des Abends war die Frage, wie es mit der inzwischen geschlossenen Gaststätte "Heimgarten" in Hirblingen weitergeht (wir berichteten). Mit deutlichen Worten kritisierten viele Antragsteller zudem, dass es erstmals keine eigene Bürgerversammlung mehr in Hirblingen gegeben hat: "In Zeiten der Politikverdrossenheit ist dies der falsche Weg. Die Bürger wollen mit der Politik und Verwaltung in Kontakt treten, es gibt in allen Ortsteilen genügend Probleme", so einer der Antragsteller. Unmut erregte auch die Terminansetzung: Am Freitagabend träfen sich auch zwei Ortsvereine zu ihren lange angekündigten Hauptversammlungen, sagte ein anderer Bürger.
Schantin entschuldigte sich für den nicht idealen Termin, verteidigte aber seinen Kurs, nur noch eine Bürgerversammlung für alle Ortsteile abzuhalten: "Wir werden ihre Einwände intern noch einmal besprechen. Aber lieber bleibe ich heute Abend so lange hier, bis ich als letzter das Licht hier ausmache."
Im Laufe der weiteren Aussprache musste sich Schantin teils heftige Kritik an der von ihm und der CSU-Stadtratsfraktion vorgeschlagenen änderung des Heimgarten-Betreibermodells anhören. Nach einem CSU-Antrag soll die Stadt den Ortsvereinen anbieten die Gaststätte gegen eine sehr günstige Pacht gemeinsam zu betreiben oder selbst weiter zu verpachten. Schantin kündigte an, sich in diesem Falle für eine Anschubfinanzierung für Reparaturarbeiten stark zu machen.
Der erste Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Hirblingen, Gottfried Seemiller, hielt den Vorschlag für nicht realisierbar: "Wenn es sich für die Stadt nicht rechnet, wie sollen es dann die Vereine schaffen?" Robert Brem bemängelte, dass Gersthofen in diesem Jahr 90000 Euro für den Wintertraum ausgeben habe, nun aber den Vereinen das finanzielle Risiko für den Betrieb der Gaststätte übertragen wolle.
Schantin konterte die Kritik mit dem Hinweis, dass es in Gersthofen mindestens drei Vereine gäbe, die ihr eigenes Heim unterverpachtet hätten oder von der Bewirtung ihrer Gaststätte lebten: "Wenn es dort klappt, warum sollte das dann hier ausgeschlossen sein?" Er sei jederzeit für Gespräche offen, es sei noch keine Entscheidung gefallen.
Für eine überraschende Wendung der Diskussion sorgte die Wortmeldung einer Bürgerin, sie interessiere sich für übernahme und Bewirtung des "Heimgartens", sei aber bisher von der Stadt abgewimmelt worden. Schantin versprach dem nachzugehen und kündigte eine offene Diskussion im Bauausschuss am kommenden Mittwoch an.
 
In der Bürgerversammlung in Batzenhofen notiert
- Südumfahrung Hirblingen Mehrere Bürger äußerten Kritik am ihrer Ansicht nach unzureichenden Lärmschutz an der geplanten Umgehungsstraße. Bürgermeister Jürgen Schantin betonte, die Stadt sei nicht die zuständige Planfeststellungsbehörde: "Die Regierung von Schwaben hat sich nach ihrer Prüfung gegen einen Lärmschutz ausgesprochen. Die größte Lärmquelle ist die Autobahn. Mit Abschluss des sechsspurigen Ausbaus entschärft sich die Lage erheblich." Wegen anhängiger Klagen wolle er sich nicht im Detail äußern, betonte aber die hohe Priorität des Projekts.
- Vereinsstadel Hirblingen Als Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Hirblingen beklagte sich Rudolf Brem, dass die Stadt den Betreibern des Stadels nicht die Grundsteuer von 470 Euro erlassen wolle. Dies sei rechtlich nicht zulässig, erklärte Schantin: "Außerdem hat es für den Stadel zweimal einen einmaligen Zuschuss gegeben. Damit wurde die Beteiligung an allen Unterhaltskosten vertraglich ausgeschlossen."
- Ortsdurchfahrt Batzenhofen Die überarbeiteten Pläne für den Rückbau der Ortsdurchfahrt sollen am 8. April im Bauausschuss vorgestellt werden, berichtete Schantin auf Nachfrage eines Bürgers. "Bevor etwas beschlossen wird, stellen wir die Pläne auf jeden Fall noch einmal vor Ort vor. Besprochen werden muss auch noch die eventuelle öffnung des Bögelebaches", versicherte der Bürgermeister.
- DSL Um eine bessere Versorgung der westlichen Ortsteile erreichen zu können, prüfe man derzeit, ob es möglich ist, beim Bau des Radweges von Gablingen nach Batzenhofen gleich Leerrohre oder Glasfaserkabel mit zu verlegen, so Schantin. Das gelte auch für die Ortsdurchfahrt Batzenhofen. Zudem sei eine Bedarfsanalyse in Arbeit.
15. April 2009:
Mietwohnungen im früheren Sommerschloss für Adelige
Sonnenhof Der Gersthofer Bauunternehmer Sebastian Schaflitzel will im früheren Pflegeheim 16 Wohnungen einrichten
Das Anwesen hat durchaus hochherrschaftlichen Charme. Auf einer Fläche von rund 6500 Quadratmetern hat nicht nur locker das imposante Gebäude an der Batzenhofer Martinstraße Platz, sondern auch ein veritabler Park. Seit 2007 jedoch ist die frühere Sommerresidenz eines adeligen Damenstifts verwaist. Damals zogen die Senioren aus dem "Sonnenhof" in das neue Pflegeheim der Diakonie nach Gersthofen. Geht es nach Sebastian Schaflitzel, soll dort möglichst bald wieder Leben einziehen. Der Gersthofer Bauunternehmer hat die prominente Immobilie bereits vor dem Umzug des Pflegeheims gekauft. Der Gersthofer Bauausschuss billigte jetzt die Planungen Schaflitzels. Danach sollen "16 Wohnungen mit einer Quadratmeterzahl von rund 80 bis weit über 100 Quadratmetern entstehen", wie der Eigentümer auf Anfrage erklärte.
Um genügend Parkplätze anbieten zu können, ist vorgesehen, unter dem Innenhof eine Tiefgarage anzulegen. Ein Eingriff, der den Abbruch des Zwischenbaus der Gebäude Martinstraße 7 und 9 nötig machen würde. An dieser Stelle soll eine Grünfläche entstehen. Mit Hilfe der Garage können die erforderlichen insgesamt 33 Parkplätze nachgewiesen werden - 13 Plätze unterirdisch, zwölf oberirdisch in Garagen und weitere acht offene Stellplätze.
Gelassen erwartet Schaflitzel die Entscheidung des Landratsamtes über seinen Antrag. Der Unternehmer hofft dagegen, dass die Behandlung des Projekts aus der Sicht der Unteren Denkmalschutzbehörde seinen Zeitplan nicht ins Rutschen bringt. Denn Ziel des Bauunternehmers ist, dass die Ausschreibungen für die ersten Sicherungsarbeiten noch vor der Sommerpause über die Bühne gehen: "Je früher der Leerstand beendet ist, desto besser ist das für das historische Gebäude." In 2010 sollen schließlich die ersten Wohnungen beziehbar sein.
Bauhistorisches Gutachten soll Klarheit bringen
"Wir haben ein Gutachten bei der Denkmalschutzbehörde in Auftrag gegeben, um klären zu lassen, welche Elemente des Baus wertvoll, sprich erhaltenswert sind", so Schaflitzel, der betont, dass auch ihm wichtig ist, dass die historische Bausubstanz nicht gefährdet wird. Er hoffe allerdings, dass die Denkmalschutzbehörde in absehbarer Zeit klare Aussagen mache, was erhalten werden muss: "Mein Architekt hat bei der Planung ganz bewusst darauf geachtet, dass die massiven, alten Mauern nicht angetastet werden." Ein weiterer Ansprechpartner ist die Thierhaupter Dienststelle des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, die sich für etwaige archäologische Fundstücke bei den Erdbauarbeiten für die Tiefgarage interessiert.
Der Sonnenhof
Auf eine bewegte Geschichte kann der ehemalige Sonnenhof zurückblicken. Mitte des 18. Jahrhunderts als Sommerresidenz des adeligen Damenstifts St. Stephan gegründet, diene das Schlösschen mit Unterbrechungen von 1803 bis in die 2er Jahre des 20. Jahrhunderts als Braustätte, die Brauerfamilie Schmid betrieb zudem eine angesehene Wirtschaft. Von 1925 bis 1928 war dort ein Kinderheim untergebracht. Es folgten fast 80 Jahre als Altenheim Sonnenhof. (Quelle: 60 Jahre Sonnenhof)
16. April 2009:
Zum Dritten: Neuer Anlauf für Rückbau der Ortsdurchfahrt
Konzept Gersthofer Bauausschuss billigt überarbeitete Planung zur Umgestaltung der Batzenhofener Ortsdurchfahrt
Eine neue Runde im Ringen um die Neugestaltung der Batzenhofener Ortsdurchfahrt ist eröffnet. Mit 8:3-Stimmen billigte der Gersthofer Bauausschuss jetzt die überarbeiteten Pläne des Mindelheimer Architekturbüros Kern. Mitte Mai sind dann wieder die Batzenhofener gefragt, wenn das Konzept bei einer Bürgerversammlung vorgestellt werden soll.
Stolz war der frühere Gersthofer Bürgermeister Siegfried Deffner (CSU), als er im Juni 2007 die Umfahrung Batzenhofen einweihte - stolz insbesondere darauf wie schnell das Projekt durchgezogen worden war. Weit weniger atemberaubend ist das Tempo, wenn es um die Umgestaltung der wenig attraktiven Ortsdurchfahrt geht, durch die vor dem Bau der Umgehung Kolonnen von Autos und Lastwagen bretterten.
Kritikpunkte: Zu aufwendig, zu schmal, zu teuer
Im November 2007 schlug Deffner und der Stadtverwaltung bei der Vorstellung des Vorhabens zum Teil heftige Ablehnung entgegen. Hauptkritikpunkte bei der Bürgerversammlung: Viel zu aufwendig, zu schmale Fahrbahnen und vor allem viel zu teuer. Hintergrund: Die Anrainer der betroffenen Straßen werden über die Straßenausbaubeitragssatzung an den Kosten des Umbaus beteiligt. Damals war von insgesamt rund 500000 Euro die Rede, die auf die Bewohner umgelegt werden würden. Eine ähnliche Summe wollte die Stadt beisteuern.
Stadträte und Verwaltung reagierten auf die Kritik und speckten die Pläne ab. Im Mai 2008 stellte sich Deffner-Nachfolger Jürgen Schantin (CSU) mit einer neuen Variante den Bürgern. Doch erneut überwog die Kritik. Also wurde das Konzept abermals überarbeitet. Was ist aktuell geplant? Hier die Eckpunkte:
- Gehweg Der Gehweg in der Sebastianstraße wird auf die Westseite verlegt. Der Bürgersteig vor dem Friedhof soll auf Anregung der Bürger verbreitert werden.
- Parken Die vorgesehenen Parkbuchten werden gestrichen.
- Optische Verengung Um die Wagenlenker zu animieren, an der Ortseinfahrt beim Friedhof langsamer zu fahren, wird die Straße per Pflasterung optisch verengt. Die Sebastianstraße soll fünf bis sechs Meter breit sein, früher waren 4,75 Meter im Gespräch.
- Randstreifen Die Ostseite der Sebastianstraße soll nicht mehr gepflastert werden, sondern mit einer "Homburger Kante" - das ist eine Pflastereinfassung, die gleichzeitig als Entwässerungsrinne dient - und Schotterrasen ausgestaltet werden. Die Breite des Randstreifens soll einen bis 1,5 Meter betragen. Vorteil: Der Streifen kann überfahren werden, wenn sich zwei Fahrzeuge begegnen.
- Bäume Lediglich 16 Bäume sollen in der Sebastian- und Schmutterstraße angepflanzt werden - weit weniger als ursprünglich geplant.
- Böglegraben Der verrohrte Bach soll teilweise oberirdisch fließen allerdings nur, wenn ein Gutachter zu dem Ergebnis kommt, dass dadurch die Gefahr von Hochwasser nicht steigt. Gleichzeitig ist vorgesehen, am Ortseingang aus Richtung Hirblingen eine kleine grüne Oase zu schaffen, die bei Hochwasser als Retentionsraum dient. Allerdings müsste die Stadt dazu Grund erwerben. Dieses Projekt würde die Stadt zu 100 Prozent bezahlen.
- Martinstraße Die Einmündung der Martinstraße in die Schmutterstraße soll als dörfliche Mitte mit Biergarten ausgebaut werden. Dafür wird die Martinstraße nach Osten verschwenkt. Die Finanzierung würde die Stadt - bis auf den Biergarten - ebenfalls komplett aus eigner Kasse berappen.
Schantin und CSU-Fraktionschef Albert Kaps würdigten das Konzept als dazu angetan, die Attraktivität des Dorfes deutlich zu erhöhen. Der Batzenhofener SPD-Stadtrat Josef Schuler votierte gegen die Planung. Seiner Ansicht nach ist insbesondere die Freilegung des Böglegrabens unverantwortlich. Auch Hans-Jürgen Fendt (FDP/Grüne/GBU) begründete seine Ablehnung mit diesem Punkt.
20. Mai 2009:
Batzenhofen wahrt Aufstiegschance
Frauenfußball 3:2-Sieg im Verfolgerduell gegen Sandizell
Durch einem 3:2-Sieg im Verfolgerduell hat der CSC Batzenhofen mit der DJK Sandizell gleichgezogen. Sollten beide Mannschaften auch nach dem letzten Spieltag punktgleich sein, gibt es ein Entscheidungsspiel um Platz zwei.
In einem spannenden Spiel begannen beide Teams sehr druckvoll und es gab auf beiden Seiten mehrere gute Möglichkeiten. In der 16. Minute traf dann auch Steffi Mayer zum 1:0. Der CSC wurde danach stärker und erzielte durch Jacqueline Royla das 2:0. Bis zur Halbzeit passierte dann nicht mehr allzu viel. In der 72. Minute war es dann soweit: Annika Friedl traf zum 3:0, der CSC schien einem klaren Sieg entgegenzusteuern. Aber in der 90. Minute bekam Sandizell durch Michaela Wild ein Freistoßtor zum 3:1. In der Nachspielzeit erzielte Silvia Meier sogar durch einen weiteren Freistoß den 3:2-Anschlusstreffer. Dann war Schluss. Die stark kämpfenden Damen des CSC konnten letztendlich einen verdienten Sieg feiern.
28. Mai 2009:
Klassik, aber auch Filmmusik in St. Martin
Kirchenkonzert Musikverein Batzenhofen spielt zum Marienmonat in der Pfarrkirche
Es ist schon Tradition, dass der Musikverein Batzenhofen alljährlich im Marienmonat Mai ein Kirchenkonzert gibt. In der gut besuchten Batzenhofer Pfarrkirche wurde das Konzert mit dem Stück "Ceremonico" von Hans van der Heide eröffnet. Pater Hutt sprach einleitende Worte und bereicherte das Konzert mit zwei besinnlichen Texten zur Gottesmutter Maria. Dirigent Andreas Meyer hatte wieder ein gelungenes, zum kirchlichen Rahmen passendes Programm zusammengestellt.
Mit dem Stück "Un Poco Larghetto" von Georg Friedrich Händel wurde das Konzert fortgesetzt. Darauf folgte das Thema aus dem Film "Schindlers Liste" von John Williams, welches von den Musikern viel Konzentration erforderte.
Im zweiten Teil konnten sich die Zuhörer am Stück "Gloria Sancti" von Pavel Stanek und dem "Ave Maria" von Franz Schubert erfreuen. Den Abschluss bildete das Stück "Te Deum" von Jacob de Haan, in welchem verschiedene Variationen des Liedes "Großer Gott wir loben dich" zu hören waren.
Orchester überzeugt durch gut einstudierte Stücke
Das Orchester trug in gekonnter Weise die gut einstudierten Stücke vor. Den Musikern gelang es, die von den Werken vorhandene Stimmung, unterstützt durch die gute Akustik des kirchlichen Raumes, entsprechend wiederzugeben. Zum Ende erhielten die Musiker und ihr Dirigent lang anhaltenden Applaus. Den Abschluss des Konzertes bildete das Lied "Segne du Maria" wobei die Zuhörer kräftig mitsangen. Der Erlös kommt der Pfarrei und dem Musikverein zugute.
23. Juli 2009:
Auto aufgebockt und Räder abmontiert
Ein bisher unbekannter Täter hat zwischen Montagabend, 20 Uhr, und Dienstagmorgen, 8 Uhr, vier Reifen von einem Auto gestohlen. Wie die Polizei mitteilte, stand das Fahrzeug auf dem Hof eines Autohändlers in Batzenhofen. Der Täter bockte den Wagen auf vier Ziegelsteine auf und montierte die Räder ab.
Es entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro; der Diebstahlsschaden beläuft sich auf rund 1000 Euro.
29. Juli 2009:
Pflege traditioneller Werte
JUBILÄUM / Musik verbindet und fördert Gemeinschaft: Der "Musikverein Batzenhofen" begleitet den Ort seit 50 Jahren musikalisch auf seinem Weg. Förderung des Nachwuchses hat Priorität.
Freude ist die Quelle der Energie, in der Musik wie im Leben. Nach diesem Motto handelten bereits um die vorletzte Jahrhundertwende Musiker aus der Pfarrei Batzenhofen und der Nachbarorte Edenbergen und Rettenbergen. Sie kamen immer wieder zum gemeinsamen, auch öffentlichen Spiel zusammen. Die Zugehörigkeit zur Blaskapelle hatte aber nur losen Charakter. Einen Verein mit festem Reglement gab es nicht. Eine solche Einrichtung entstand erst im September 1959. Demzufolge feiert der Musikverein Batzenhofen nun sein 50-jähriges Bestehen.
Die Gründung vor einem halben Jahrhundert werde am Sonntag, 2. August, mit einem Gartenfest beim Musikheim gefeiert, macht Vereinsvorsitzende Barbara Lorenz aufmerksam. Nach dem Gottesdienst marschieren die Vereinsmitglieder zum Musikheim und packen gegen 10.30 Uhr ihre Musikinstrumente aus. An diesem Festtag zeigen neben den großen Musikanten auch die Jugend- und Schülerkapelle ihr musikalisches Können.
Organisierte Blasmusik in Batzenhofen reicht bis ins Jahr 1906 zurück. Damals spielten rund 20 Musiker zu Festlichkeiten wie Hochzeit, Taufe, Kirchweih, Fasching und Entedank auf, aber auch zu Begräbnissen und Trauertagen. Ihr Repertoire aus Walzern, Polkas, Ländlern und Märschen lieferte zuweilen Sternstunden der Blasmusik. Zum völligen Erliegen kam das Musikleben während der beiden Weltkriege. Sie rissen große Lücken in den Kreis der Aktiven. Doch nach jedem Tief ging es auch wieder, wenn auch zaghaft, aufwärts.
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs erwachte langsam das Vereinsleben in den Dörfern. Das Netz der alten Vereinskontakte wurde für viele der überlebende Musiker zu einem Halt inmitten der damaligen Katastrophengesellschaft. Schon bald nach der Kapitulation gab es - trotz materieller Not - ernste Bemühungen, die "alte" Musik auch in der Öffentlichkeit wieder aufleben zu lassen. Die positive Entwicklung tendierte dahin, das Musikgeschehen vor Ort auf eine breite Vereinsbasis zu stellen. Unterstützung erhielten die Musikanten von Bürgermeister August Kraus, dem unermüdlichen Verfechter eines "offiziellen Blasorchesters". So wurde am 15. November 1956 die "Blaskapelle Batzenhofen" aus der Taufe gehoben.
Um für Aktive und Passive ein Bindeglied zu schaffen, entstand am 6. September 1959 aus dem Klangkörper heraus der "Musikverein Batzenhofen". Karl Geisenberger hatte sich dafür mächtig ins Zeug geworfen. Er wurde zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Auf der Kommandobrücke stand Edenbergens Bürgermeister Max Schuster. Der Verein war es dann auch, der sich für eine einheitliche Tracht der Kapelle stark machte. 1962 wurden die Musiker mit ihr eingekleidet. 1970 kam es zur Kameradschaftspflege zu den Südtiroler Schützenkompanien in Tramin und Aldain. Sieben Jahre später krempelten die Vereinsmitglieder die Ärmel hoch und bauten in monatelanger Arbeit das ehemalige Feuerwehrhaus zum Vereinsheim um.
Mittelpunkt das Miteinander
"Wie damals, so werden auch heute die traditionellen Werte gepflegt", verdeutlicht Vereinschefin Barbara Lorenz. Priorität habe dabei die Förderung des Musiknachwuchses. In der "Blaskapelle Batzenhofen" fänden die Jungmusiker ein reiches Betätigungsfeld, betont Lorenz. Im Mittelpunkt stehe Gemeinschaft und das Miteinander. Höhepunkte im Kalendarium sind das Jahres- und Kirchenkonzert. Dem Musikverein gehören heute rund 250 passive und 65 aktive Mitglieder an.
05. August 2009:
Batzenhofener Musiker feiern Geburtstag ihrer Kapelle
Jubiläum Musikverein wird heuer 50 Jahre alt
Zum Auftakt der Feierlichkeiten zum 50. Jubiläum des Musikvereins Batzenhofen gab es einen Festgottesdienst, bei dem die Musikanten des Vereins selbst in der Kirche St. Martin spielten. Pater Altherr aus Friedberg bezeichnete die Musik als Gottes Geschenk, das die Herzen erfreut und führte weiter aus: "Gott ist mit der Musik immer in unserem Leben. Gute gehörte Musik ist wie ein Stückchen Brot, das uns nährt und erfreut." Nach dem Gottesdienst zog der Festumzug feierlich von der Kirche zum Vereinsheim.
Dort angekommen wurden die Gäste aus Aldein (Südtirol), zu denen der Verein seit 35 Jahren eine feste Freundschaft pflegt, begrüßt und Barbara Lorenz, die Vorsitzende des Musikvereins Batzenhofen, überreichte einen Freundschaftsteller und Josef Schuler, langjähriger Vorstand im Verein und ältestes Stadtratsmitglied in Gersthofen, schenkte den Aldeinern eine Fahne aus seinem Fundus. Im Gegenzug überreichten die Südtiroler Schützen, die in Tracht erschienen, zum Jubiläumsfest Leckereien und Spezialitäten ihres Landes.
Die Blaskapelle unterhielt die zahlreichen Besucher hervorragend zu Spanferkel und Bier vom Fass. Bürgermeister Jürgen Schantin sprach dem Verein seine Glückwünsche aus, konnte aber kein Geschenk der Stadt mitbringen, da die Blaskapelle zum Hundertjährigen beschenkt wurde. Dafür sicherte er Unterstützung für die Schüler- und Jugendkapelle BaHiGa zu.
Schon vor der Gründung aktiv
Die Blaskapelle gibt es allerdings schon seit. dem Jahr 1906. Sie hatte damals 20 Musiker. In den beiden Weltkriegen sank die Zahl der Musizierenden stark und erst 1956 wurde eine offizielle Blaskapelle auf Anraten des damaligen Bürgermeisters August Kraus gegründet. Am 6. September 1959 wurde der Musikverein gegründet. Die Vorstände Max Schuster und Karl Geisenberger setzten sich in der Gründungszeit für ihren Verein ein und die Arbeit von damals hat bis heute Frucht getragen. Die Tracht wurde 1962 eingeführt und 1977 wurde das ehemalige Feuerwehrhaus, das ganz früher ein Kuhstall war, nach nur viermonatiger Renovierungsarbeit zum Vereinsheim, wo wöchentlich fleißig geprobt wird.
Die Mitgliederzahl kann sich sehen lassen. So zählen die Schülerkapelle, deren Mitglieder im Alter von acht bis elf Jahren sind, 20 Schüler, die Jugendkapelle 30 Schüler zwischen elf und 18 Jahren und die Blaskapelle 35 Musiker. Die Zahl der passiven Mitglieder beträgt 250.
Spielte die Blaskapelle anno dazumal ausschließlich traditionelle Blasmusik, ist das Repertoire heute vielseitiger und umfasst nicht nur traditionelle Blasmusik, sondern auch moderne und anspruchsvolle konzertante Musik. Andreas Meyer, Dirigent der Kapellen, spricht sich für das Brauchtum aus, freut sich aber auch darüber, dass die Stärke in der Vielfältigkeit liegt.
Vor gut fünf Jahren wurde die BaHiGa, die Schüler- und Jugendkapelle gegründet. Der Name setzt sich aus Wohnorten der jungen Musiker zusammen, die aus Batzenhofen, Hirblingen und Gablingen stammen. Bei der BaHiGa wird Musik gespielt, die der Jugend Spaß macht.
03. September 2009:
Von Batzenhofen bis nach Rom geradelt
1200 Kilometer und 7600 Höhenmeter legten die Radler des CSC Batzenhofen zurück. Ihr Ziel Rom erreichten sie nach sechseinhalb Tagen. Von Batzenhofen aus ging es durch das Unterallgäu zum Bodensee, dann durch die Via Mala und die Rofanschlucht über den Splügenpass zum Comer See. Weiter führte der Weg nach Bergamo, Cremona, Parma durch die Po Ebene und über den Apennin. An der Riviera entlang radelte die Gruppe dann in die römische Hauptstadt. Auf dem Foto (von links): Heide Haas, Uwe Nestler, Stefan Schrettle, Gerhard Gumbold, Manfred Hafner, Roland Leuthe, Reinhard Lorenz, Helmut Englisch und Erich Haas.
12. September 2009:
Bobbycars und Fahrräder gesegnet
Nach der Abendmesse fand in Rettenbergen (St.-Wolfgangs-Kapelle) eine Fahrzeugsegnung der besonderen Art statt. Pfarrer Hutt segnete die von Ministranten und anderen Kindern mitgebrachten Kettcars, Bobbycars und Fahrräder. Nach der Segnung machte er noch eine nächtliche Ausfahrt mit einem der gesegneten Fahrzeuge.
12. Oktober 2009:
Kindergartenkinder besuchen Obstpresse
20 Kinder des Kindergartens St. Martin besuchten das Mosthaus des Gartenbauvereins in Gersthofen-Batzenhofen. Zunächst marschierten die Kinder mit ihren Erzieherinnen zur Streuobstwiese am Kirchberg, wo sie Äpfel und Birnen pflückten und in Körben sammelten. Anschließend ging es zur Obstpresse, wo gezeigt wurde, wie das Obst zuerst gewaschen, dann zerkleinert und unter hohem Druck gepresst wurde. Der Saft wurde dann gleich vor Ort verkostet, der Rest in den Kindergarten mitgenommen. Die Kleinen bedankten sich mit Pralinen und einem kleinen Lied.
16. Oktober 2009:
Pater Hutt ist der 100. Orgelfreund
Förderverein Die Sanierung der maroden Batzenhofer Orgel wird unterstützt
Freude über den großen Zuspruch: Im Juli 2008 von nur 14 Mitgliedern gegründet, ist der Förderverein "Orgelfreunde St. Martin" stetig gewachsen, sodass der Vorsitzende Franz X. Köhler jetzt das einhundertste Mitglied willkommen hieß: Der seit November 2008 für die Pfarrgemeinde zuständige Pater Siegfried Hutt hatte bei seinem Amtsantritt versprochen, Mitglied Nummer einhundert zu werden, falls die Mitgliederzahl 99 erreicht werden sollte, und konnte nun sein Wort einlösen. Als Willkommensgeschenk erhielt er die erste Flasche einer limitierten Auflage "Cäcilienwein", den der Verein ab Ende Oktober zum Verkauf anbieten wird. Der Erlös dieser Verkaufsaktion kommt der maroden Orgel der Batzenhofer Pfarrkirche zugute, die mit Unterstützung der Orgelfreunde erneuert werden soll.
 
Informationen auf der Homepage www.orgelfreunde.gmxhome.de
03. November 2009:
Batzenhofener seit l00 Jahren im Obst- und Gartenbau aktiv
Festakt Bürgermeister überreicht Scheck. Jetzt müssen die jungen Leute ran
100 Jahre Obst- und Gartenbauverein Batzenhofen. 150 Besucher feierten zusammen mit dem Verein in der festlich geschmückten Mehrzweckhalle. Neben Stadträten und einem Vertreter des Kreisverbandes war auch Gersthofens Bürgermeister Jürgen Schantin zu Gast.
Der unterstrich in seiner Rede die Bedeutung des Gartens als eine Verbindung von Natur und menschlicher Arbeit. Auch der Vorsitzende des Vereins, Host Schreiber, bezog Stellung zur grundsätzlichen Bedeutung des Gartens in unserer heutigen Zeit. Sein Dank galt allen Helfern des vergangenen Jahres.
Geschenke von der Stadt und dem Kreisverband
Jürgen Schantin überreichte anlässlich des Jubiläums dem Obst- und Gartenbauverein einen Scheck von der Stadt Gersthofen in Höhe von 1030 Euro. Damit stand er nicht allein. Josef Berchthold, Geschäftsführer des Kreisverbands der Obst- und Gartenbauvereine, überreichte einen Baumscheck in Höhe von 100 Euro.
Hermann Geisenberger wird Ehrenvorsitzender
Danach wurde der ehemalige Vorstand Hermann Geisenberger zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Er hatte den Verein von 1984 bis 2008 geleitet und geprägt. Noch heute ist er ein unverzichtbarer Helfer und Experte. Für Auflockerung sorgten kleine Theatereinlagen und zwei Lieder einer Kindergruppe.
Nach einem gemeinsamen Abendessen wurde die Vereinschronik vorgestellt, die Horst Schreiber aus vielen Fotos seines Archivs zusammengestellt hat. Am Ende der Veranstaltung warb Schreiber um die Jüngeren, die sich nun vermehrt einbringen müssten. Ansonsten könne der Verein nicht überleben.
24. November 2009:
Junge Landwirte machen sich fit für die Zukunft
Festakt Zentrale Ehrung für den Bezirk Schwaben fand in Mindelheim statt. 77 Meisterbriefe wurden überreicht
Natürlich fiel irgendwann das bewusste Wort, das seit Monaten in der öffentlichkeit meist in einem Atemzug mit Landwirtschaft fällt: Krise. Die Preise für Nahrungsmittel sind im Keller, bei vielen Milchbauern geht die Existenzangst um. Wer setzt in einer solchen Zeit schon auf eine gute Zukunft in der Landwirtschaft? Die jungen Bauern selbst tun es. Im Mindelheimer Forum wurden die Meisterbriefe im Bezirk Schwaben an 77 junge Bäuerinnen und Bauern vergeben. Es waren so viele wie seit Jahren nicht mehr.
Junger Agawanger erzielt Traumnote
Trotz der unbestreitbar schwierigen Lage in der Landwirtschaft war von Resignation nichts zu spüren. Es gelte, sich eben auf die Bedingungen bestmöglich einzustellen, die da heißen: immer schärferer Wettbewerb, stark schwankende Erzeugerpreise. Bei den Absolventen überwog allerdings die Freude. Ganz besonders groß war sie unter den drei Besten. Christoph Leitenmaier aus Agawang im Landkreis Augsburg hat mit 1,0 eine Traumnote erzielt.
Um erfolgreich einen landwirtschaftlichen Betrieb zu führen, braucht es Können und lebenslangen Bildungswillen. Das unterstrich Ministerialrat Johann Stockinger aus dem Landwirtschaftsministerium, der das Hauptreferat der Feierstunden im voll besetzten Forum hielt. Der schwäbische Bezirkspräsident des Bauernverbandes, Leonhard Keller, formulierte es so: Der ökonomische Druck werde bleiben. Aber Wissen sei heute weltweit via Internet verfügbar. Patentlösungen für eine gute Zukunft der Höfe gebe es nicht. "Aber der Mensch, der Betriebsleiter, der Unternehmer wird immer wichtiger." Der falsche Zeitpunkt beim Einkauf der Betriebsmittel könne nicht mehr ausgeglichen werden.
Der Vorsitzende des Vereins landwirtschaftlicher Meister, Karlheinz Kilian, bescheinigte den jungen Meistern, sie. hätten weiter gedacht. "Wie kann ich mich selbst fit für die Zukunft machen?" sei die entscheidende Frage. Landwirtschaft sei nicht nur Krisenherd und "Jammertal". Ob Biogas, Photovoltaik, Urlaub auf dem Bauernhof überall sei Wissen, Kenntnis der Märkte gefragt, betonte Keller. Dass vieles auf den Prüfstand kommt, zeigt auch eine Erhebung der Arbeiten an der Höheren Landbauschule Triesdorf. 18 von 20 Absolventen hatten sich mit dem Thema Biogasanlagen befasst, zwei sehen im ökologischen Landbau eine Perspektive für die Zukunft, wie Ministerialrat Stockinger berichtete. Die Befähigung, unternehmerisch zu denken, werde in der Ausbildung intensiv gefördert.
Dabei bieten sich für die meisten seit August noch ganz neue Chancen: Ihr Abschluss berechtigt sie zu einer akademischen Ausbildung an Fachhochschule oder Universität. Stockinger ermunterte die jungen Leute nachdrücklich, diese auch zu ergreifen.
Aus dem Landkreis Augsburg erhielten ihre Meisterbriefe: Karl Abbt (Gersthofen-Batzenhofen), Michael Böhm (Neusäß), Josef Andreas Guggenberger (Willishausen), Michael Hauser, Christoph Leitenmaier (beide Agawang), Christian Wilhelm (Konradshofen).
04. Dezember 2009:
Auch die westlichen Stadtteile bringen sich ein
Zukunftswerkstatt 50 Bürger befassen sich in Batzenhofen mit der Stadtentwicklung Gersthofens bis zum Jahr 2030
"Ganz zufrieden" sind die Mitglieder der Gersthofer Verwaltung über den bisherigen Verlauf der Zukunftswerkstatt, bei der die Bürger selbst Ideen ausarbeiten können, wie Gersthofen im Jahr 2030 aussehen soll. Großes Thema ist dabei die Stadtentwicklung. Erforscht werden soll unter anderem, welche besonderen Bedürfnisse bis dahin erfüllt werden müssen, damit Gersthofen auch in Jahrzehnten eine lebenswerte Stadt bleibt.
Wie berichtet, hatten bei der ersten Veranstaltung am Montag im Sitzungssaal des Rathauses etwa 50 Gersthofer in vier Gruppen Projekte und Vorschläge gesammelt.
Harmonisch und konstruktiv zusammengearbeitet
"Der Mittwochabend verlief ebenso harmonisch und konstruktiv", erklärt Stadtbaumeister Thomas Berger gegenüber unserer Zeitung. Auch in der Mehrzweckhalle Batzenhofen beteiligten sich rund 50 Bürger. "Sie waren von der Altersstruktur her gut gemischt." Sie befassten sich Berger zufolge hauptsächlich mit der Lage in den westlichen Stadtteilen. Die Mitarbeit sei sehr gut gewesen. Wie in Gersthofen gab es auch in Batzenhofen einige originelle Ergebnisse: "So hat eine Gruppe in einem kleinen Theaterstück ihre Ergebnisse vorgestellt."
Wie ihre Gersthofer Mitbewohner stellten die westlichen Teilnehmer eine Prioritätenliste auf. Wichtig erschien ihnen der Erhalt der Landschaft. Das bedeute auch, das nach Vollendung des Industriegebiets mit der neuen Großbäckerei Ihle Schluss mit weiterer Gewerbeansiedlung westlich des Hauptortes sein müsse. "Der Westen als Erholungsraum war eines der Schlagworte, die gefallen sind", so Berger weiter.
Wert gelegt wurde auch auf den Erhalt beziehungsweise die Neuansiedlung von Kleingewerbe und Dorfgeschäften in den Ortsteilen. "Außer dem Metzger ist ja inzwischen dort fast kein Geschäft mehr vorhanden. Für alle Einkäufe muss man nach Gersthofen fahren."
Kritik übten die Bürger an der mangelnden Anbindung ihrer Orte durch den Öffentlichen Personennahverkehr. So wurde die Einrichtung eines Sammeltaxis angeregt. Verbesserungsbedarf sehen die Bürger bei den Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Auch die große Belastung durch den Durchgangsverkehr wurde kritisiert. "Das dürfte sich allerdings verbessern, wenn die Hirblinger Umfahrung kommt", meint Berger.
Sein Fazit nach den beiden ersten Veranstaltungen: "Die Menschen wünschen nicht mehr unbegrenztes Wachstum in allen Bereichen, wie in den vergangenen Jahren, sondern sie erhoffen sich eine Entwicklung zu mehr Qualität." Die Vorschläge und Gedanken der Bürger werden jetzt von Fachleuten analysiert und dann in strukturierter Form im Stadtrat beraten.
16. Dezember 2009:
Drei Kapellen unterhalten das Publikum trefflich
Jahreskonzert Ensembles des Musikvereins Batzenhofen zeigen sich von ihren besten Seiten
Den Höhepunkt arbeitsreicher Monate bildete das Jahreskonzert des Musikvereins Batzenhofen. Die Schülerkapelle eröffnete das Jahreskonzert des Musikvereins Batzenhofen mit der "Eröffnungsmusik" von Franz Watz. Erstmals führte heuer Dr. Erwin Lutz durch das Programm. Mit "A Sailor's Adventure" setzte die Schülerkapelle ihr Programm fort. Abschließend erhielt die Schülerkapelle einen kräftigen Applaus, welchen sie mit einer Zugabe erwiderte.
Danach setzte der Musikverein das Konzert fort. Eine besondere Herausforderung kam hier auf die Musiker mit der Ouvertüre zur Oper "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck zu, die sie aber glänzend bewältigten. Als weiterer Ohrenschmaus folgte das Stück "Montanas del Fuego" von Markus Götz. Mit dem schwungvollen Stück "Schlittenfahrt in den Alpen" von Alfred Bösendorfer entließ die Musikkapelle die Zuhörer in die Pause. Den zweiten Teil des Konzertes begann die Jugendkapelle mit "Best of Beatles" von John Lennon/Paul McCartney. Danach folgte das Stück "Toro Piscine" von Luigi di Ghisallo. Auf den lang anhaltenden Applaus war die Jugendkapelle vorbereitet, worauf die Zugabe "Clarinette Chive" folgte.
Die Schülerkapelle und die Jugendkapelle sind ein gemeinsames Projekt der Musikvereine Batzenhofen, Hirblingen und Gablingen. Die Kapellen, welche in Kurzform BAHIGA genannt werden, umfassen zusammen 38 Musiker und stehen unter der Leitung von Andreas Meyer.
Wiederhören mit Melodien aus Fernsehserien
Mit dem Stück "TV Kultabend" von Manfred Schneider setzte die Musikkapelle das Programm fort. Die Zuhörer konnten bei diesem Stück die Titelmelodien bekannter Fernsehserien wie "Lindenstraße", "Herzblatt", "Wetten, dass?", Traumschiff" und andere wiedererkennen. Nach einigen Hits von Simon und Garfunkel folgte zum Abschluss des Konzertes der Marsch "Per aspera ad astra" von Ernst Urbach. Auf lang anhaltenden Applaus folgten als Zugaben der Marsch "San Lorenzo" und "White Christmas".
Sie wurden geehrt
Treue Elisabeth Luderschmidt, zehnjährige aktive Mitgliedschaft
Ehrenmitglied Michael Appel. Er führte 21 Jahre durch das Programm und war 18 Jahre stellvertretender Vorsitzender.
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